Sommer im Spital

Feiert mit uns gemeinsam auf dem 2 Tages Microfestival „Sommer im Spital“. Ein hochkarätiges Line-Up aus überregionalen Bands trifft auf gemütliches Biergartenflair. Genießt dabei den liebevoll dekorierten Platz bei Sonnenuntergang und Lichterglanz! Abgerundet wird das Festival durch ein erlesenes Essens- und Getränkeangebot der teilnehmenden Gastronomen wie dem Roundhouse Kaufbeuren und Kaufburger. 

MARCOCA

In einer Zeit der erfundenen Genres und der zunehmend verschlungenen Musik, versucht Marcoca gar nicht erst, sich in eine bestimmte Kategorie einzuordnen. Im Grunde bestehen sie aus fünf individuellen Musikern mit verschiedenen Geschmäckern und Hintergründen, die ihre Unterschiede genießen und sich nicht zu sehr um das Ergebnis kümmern. Inspiriert von den Höhen und Tiefen des Alltags, unterlegen sie ihre Texte mit einer wohltuenden Kombination aus Surf, Funk, Jazz und Psychedelic… was auch immer das heißen soll. Ihr erstes Projekt resultierte aus höchst unkoordinierten Aufnahmesessions im Laufe von fast zwei Jahren. Während einige der Songs bereits vorher arrangiert waren, entwickelten sich einige Instrumentalteile erst während des Aufnahmeprozesses, um den natürlichen Fluss der Musik zu erhalten. Sie versuchen nicht, die Welt zu verbessern, sondern hoffen, sie ein bisschen erträglicher zu machen.

Ticketvorverkauf – Start | 15. Mai | 18 Uhr

Marcoca
San Antonio Kid

SAN ANTONIO KID

Stellen Sie sich die fünf Musikanten von San Antonio Kid in einer doppelstöckigen Formation auf den Olympischen Kanu- und  Wildwassereinrichtungen Augsburgs vor. Drei unten, zwei oben, natürlich mit umgehängten Instrumenten. „Surfgitarre reitet auf Psychfolkwelle“ steht dann auf der vergilbten Postkarte am Kiosk. Ebenda lesen sich die Schlagzeilen der Kuriere wie Oden an Weltenbummler. Die Internationale Organisation für 60s und Getränke empfiehlt Sound mit „Duftnoten von Vanille, rotem Apfel und Salzkaramell mit elegant marmeladigem Korpus und langem würzigen Abgang.“ Experten weisen dringlich darauf hin, Winter zu meiden und im Gehörradius von Wassermusik zu bleiben.

 

Ticketvorverkauf – Start | 15. Mai | 18 Uhr

MOUNT ADIGE

Was passiert, wenn eine Sängerin und ein Pianist aus der Popmusik, ein Bassist aus dem Funk, eine Background Sängerin aus dem Neo-Soul und ein Drummer aus dem Jazz zusammenkommen? Ein einzigartiger und mannigfaltiger Sound, der sich stilistisch wohl am ehesten als Jazz-Pop bezeichnen lässt. Die junge Augsburger Band Mount Adige formiert sich um die Geschwister Lotte und Paul Etschberger, die beide bereits Preise beim Bundeswettbewerb ,,Jugend musiziert“ und das Jahresfinale 2020 des Soho-Song-Slams gewannen. Unterstützt werden sie von Sängerin Luisa Stapf, Bassist Jonas Horche und Felix Rumstadt am Schlagzeug. Ihre Musik beinhaltet vielschichtige Elemente, die begeistern.

Mount Adige

Einlass 18 Uhr 
Programmstart 19 Uhr

Steaming Satellites

STEAMING SATELLITES – Running Out Of Time

“Running out of Time” – so heißt die aktuelle Single der Steaming Satellites, die es seit dem 5. Juli zu hören gibt. Ungeduld, innere Dämonen und die Erkenntnis, den Moment zu nutzen, anstatt sinnlos Zeit zu vergeuden sind die Themen, die der neue Song des Salzburger Trios behandelt. Damit passt der Song perfekt zur Mentalität der Steaming Satellites: Stillstand war nie ihre Sache, die Soundästhetik befindet sich von Album zu Album, teilweise sogar von Song zu Song, immer im Wandel, es wird auch links und rechts abseits der gängigen Pfade des Indie-Kosmos geblickt. Spacerock, Alternative und Motown-Soul sind nun die Koordinaten, die vorgeben, wohin die Reise dieses Mal gehen wird. Immer offen für neues, aber dabei verlieren sie auch nie ihre großen Stärken aus den Augen: geradliniges Songwriting mit eingägigen Refrains gepaart mit tanzbaren Gitarren- und Synthklängen.

Mit dieser Mischung aus Sounds haben es die Steaming Satellites zu einer der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre geschafft. Seit ihrem Debütalbum „Neurotic Handshake at the Local Clown Party“ (2006) waren sie europaweit und auch in den USA auf Tour und machten sich dabei nicht nur als beeindruckender Live-Act einen Namen: 2014 waren die Steaming Satellites für den Amadeus Austrian Music Award nominiert, sie schrieben Songs für Filmsoundtracks (unter anderem für „Das finstere Tal“) und schafften es mit allen drei letzten Alben „Slipstream“ (2013), „Steaming Satellites“ (2015) und „Back from Space“ (2018) in die österreichischen Charts.

Ticketvorverkauf – Start | 15. Mai | 18 Uhr

DAVID GRAMBERG

Das letzte Jahrzehnt war eine aufregende Reise für David Gramberg.

Sie begann, als Bandleader von Mary Lou – einer Indie Pop-Rock-Band aus Bayern. Zusammen mit seinem Bruder und einigen seiner besten Freunde tourte er durch verschiedenste Städte und begeisterte das Publikum bis über die Landesgrenzen hinaus.

Nebenbei experimentierten er und sein musikalischer Weggefährte Stefan Bernau mit den unterschiedlichsten Stilen, Genres und Instrumenten. Dabei erkundeten sie gemeinsam die unendlichen Weiten der Musik und gründeten Elephalooka, ein soulig angehauchtes Blues-Rock-Projekt, das David die letzten drei Jahre begleitete.

Dank der Unterstützung von Radiosendern wie Fritz (rbb), DAS DING, bigFM, egoFM, Bayern 3 und PULS, erreichte Mary Lous Single „Autumn Comes“ auch den deutschen Liedermacher JORIS, der sie kurzerhand als Support Act auf seine Tournee mitnahm. 

Doch das war bei weitem nicht die einzige Gelegenheit für David Erfahrung auf großen Bühnen vor großem Publikum zu sammeln. So fanden sich die Namen seiner Bands auch im Lineup von Festivals wie PULS Open Air, Modular, Ilmpuls und Obstwiesenfestival wieder – um nur ein paar zu nennen.

David Gramberg packt in seine Tasche ein in den vergangenen Jahren gewachsenes Repertoire musikalischer Schätze und schlägt ein neues Kapitel auf. Das Fundament seiner Musik ist fest verwurzelt in seiner Liebe zur Heimat, einer großen Portion Authentizität und der Hingabe zum Detail. Grambergs Musik findet eine Balance zwischen Melancholie, klaren Statements und den schönen Dingen, für die es sich zu l(i)eben lohnt. Seine Songs, seine Stimme haben Wiedererkennungswert – und etwas zu erzählen.

Ticketvorverkauf – Start | 15. Mai | 18 Uhr

David Gramberg
Philip Bradatsch & Cola Rum Boys

PHILIP BRADATSCH & COLA RUM BOYS

Philip Bradatsch ist wohl das Ungeheuerlichste, was die deutsche Indie-Szene in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Einer, mit Attitüde, einer, der Haltung einnimmt. Zwar sind ihm aktuelle Hörgewohnheiten oder Playlists mitnichten egal, nur bedienen will er sie eben nicht. Stattdessen führt er sie mit kryptischen, dylanesken Versatzstücken vor, erschafft einen Sog aus Bildern, Räumen und Stimmen. Und überquert auch mal unverfroren die Wohlfühlgrenze. Dann haut er sie raus, die verwerflichen Gefühle, die so wahr sind, dass niemand sie zugeben mag. Nicht mal vor der Arroganz hat er Angst, und schon gar nicht vor der deutschen Sprache, wie er nun auf seinem neuen Album „Jesus von Haidhausen“ (Trikont, 13. März 2020) erstmalig eindrucksvoll unter Beweis stellt. Nach dem ersten Zusammenzucken denkt man, der traut sich was, aber sympathisches Understatement ist nicht Philip Bradatschs Sache. Hinterher ist man froh, mit manch unliebsamen Gefühl nicht alleine dazustehen. Und man ist beseelt von der musikalischen Fülle. Denn Philip Bradatsch wartet mit Überraschungen auf, seine Songs ziehen langsam herauf, beklemmen, bäumen sich wütend auf und lösen sich im nächsten Moment in wundervolle Harmonien auf. Zwischen düster-bedrohlichen Klangwelten plötzlich ein lakonischer Schmunzler, im dumpfen Weltschmerz auf einmal eine Zärtlichkeit, die einem warm ums Herz werden lässt. Und hinter ihm rumpeln, ächzen und rocken die fabelhaften Cola Rum Boys, dass es eine wahre Freude ist. Solo oder im Band-Kollektiv, am Ende ist Philip Bradatsch wohl das, was sich so lange niemand zu vermissen getraut hat: Rock’n’Roll. 

Ticketvorverkauf – Start | 15. Mai | 18 Uhr

Einlass 18 Uhr 
Programmstart 19 Uhr

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